Presserezensionen
Mailand und der Direktor von La Scala: (...) Tomasz Krzysica gewann in Mailand den 1. Preis bei dem Internationalen Gesangswettbewerb. Musikbegleitung während seines Auftritts leistete Medea Berianidze, Pianistin und Lehrbeauftragte von der Pomorska Akademia Pedagogiczna (Pommersche Pädagogische Akademie). In dem Wettbewerb junger Solisten nahmen 150 Sänger aus der ganzen Welt teil, darunter ein Pole. Paolo Arca, der Intendant der mailändischen La Scala, war Juryvorsitzender. (...) Vor einigen Jahren studierte T. Krzysica Musikerziehung an der damaligen Pädagogischen Hochschule in Słupsk. Er war im dritten Studienjahr als Medea Berianidze ihn zum ersten mal singen hörte. - "Er hat die Stimmer einer Nachtigall. Ich wollte ihm dazu überreden, dieses Studium aufzugeben und die Ausbildung in einer Musikakademie fortzusetzen. Ich habe mit Überzeugung gesagt, dass ihm die ganze Welt Beifall klatschen wird. Und ich habe mich nicht geirrt" - sagt mit Stolz die Pianistin. (von Leokadia Lubliniecka)
(...) "In letzter Zeit beobachten wir eine wesentliche und zugleich sehr erwünschte musikalische Akademikeroffensive. Neben den hier unterrichtenden hervorragenden Künstlern wie Medea Berianidze, Joanna Bernagiewicz-Madejska , Katarzyna Chacińska, Leszek Kułakowski, (...) -"dank ihrer didaktischen Arbeit wirken viele Studentengruppen, die ein hohes Niveau aufweisen ".
(...)"Konzert für zwei Klaviere Es-dur hat es bisher auf dem Festival der Polnischen Pianistik (Festiwal Pianistyki Polskiej) nicht gegeben , weil es sehr schwer ist, zwei Pianisten zu finden, die die Herausforderung, eine höllisch schwere, wie ein Kristall transparente Musik von Mozart vorzubereiten, annehmen würden. Słupsk hat aber solche Pianisten. Medea Berianidze und Joanna Madejska haben die Herausforderung angenommen und gewonnen. Sie waren so gut aufeinander eingespielt, dass die Durchführung einer ungehemmten "Erzählung", schöne Zeichnung musikalischer Phrasen und hervorragende Ausführung jeglicher musikalischer Details möglich waren. Und das alles bei einwandfreier pianistischer Technik . (...)"Zum Finale des Konzerts kommt die Phantasie c-moll von Beethoven(...) "wunderschönes Spiel der Pianisten aus Słupsk. Man muss aber hervorheben, dass vor allem Medea Berianidze, die die führende Klavierpartie spielte, die Clou des Abends war. Sie hat hervorragend im Bezug auf den Klang, Technik, Stil und den Ausdruck gespielt. Denn wie immer bei den Werken von Beethoven, so auch hier, war der Musikverlauf reich an Stimmung, Kontrast und Detail - die die Pianistin herrlich ausdrückte ". ( von Kazimierz Rozbicki)
Stuttgart - Deutschland. (...) "Diesen Teil des Konzerts an der Universität Hohenheim hat Professor Henryk Stiller geführt. Die Einführung von Medea Berianidze, der Pianistin der Pädagogischen Hochschule, war eine exzellente Ergänzung. Das Publikum hat sie mehrmals zum Zugabespiel aufgefordert." (von Ryszard Hetnarowicz)
(...)" Der Clou des Abends war der Tripelkonzert C-dur von L. van Beethoven gespielt von M. Berianidze, (...)"Solch ein Spiel auf so hohem Niveau hört man sehr selten"(Jarosław Chaciński)
Deutsch
Biografie
Die in Tiflis (Georgien) geborene und erzogene Pianistin begann im Alter von 8 Jahren Klavier zu spielen. Sie besuchte ein Musikgymnasium und absolvierte das staatliche Wano-Saradschischwili-Konservatorium in Tiflis. Als Solopianistin übte und entwickelte Sie ihre Fähigkeiten unter der Leitung von den Professoren C. Kargareteli und E. Rusjszwili und im Bereich der kammermusikalischen Begleitung bei den Professoren I. Glebowa, N. Łaperaszwili und G. Toroszelidze. Ihr angeborenes musikalisches Talent im Bereich der Musikbegleitung sind der Aufmerksamkeit der Professoren an der Hochschule nicht entgangen. Schon während der Studienzeit war sie als musikalische Begleiterin für Aufnahmeprüfungen in das Konservatorium engagiert worden. Nachdem sie ihr Studium abschloss, wurde ihr - in Anerkennung ihres musikalischen Talents - auf Antrag der Hochschule von dem Kulturministerium Georgiens ein Praktikum gestiftet. Dieses Praktikum machte Sie im staatlichen Moskauer P.-I.-Tschaikowski-Konservatorium am Lehrstuhl für Musikbegleitung unter der Leitung von Professor E. Szenderowicz, einem hervorragenden Pädagogen und Begleiter. Auch das Moskauer Musikmilieu erkannte schnell das überdurchschnittliche Talent im Bereich der musikalischen Begleitung der Pianistin. Man bot ihr Zusammenarbeit mit den führenden Musikbegleitern des Bolshoj-Theaters, besonders mit L. Mogilewska, an. Mit der Vorliebe zur Musikbegleitung wünschte sie sich ihre Kenntnisse im Bereich der Vokalistik zu erweitern. Sie nahm also am Unterricht
von hervorragenden Professoren und Vokalisten, u. a. Z. Sotkiława i E. Nesterenko, teil. Nach der Rückkehr nach Tiflis nahm sie die Stelle der Solistin und Musikbegleiterin in der Georgischen Philharmonie an und arbeitete mit den Solisten des Oper-Ballett-Theaters, indem Sie Musikprogramme und Konzerte schuf, zusammen. Die Direktion des Musikgymnasiums bot ihr die Stelle der Klavierpädagogin an. Sie nahm das Angebot an. Der Bürgerkrieg in Georgien war der Grund dafür, dass sie sich entschloss, ihre Heimat zu verlassen. Im Jahre 1993 kam Sie nach Polen und begann die Arbeit an der damaligen Pädagogischen Hochschule (heute Akademia Pomorska) in Słupsk und in der Staatlichen Musikschule als Lehrbeauftragte und Klavierlehrerin.
Koncerte im Ausland
- In den Jahren 1980-1992 tritt sie in vielen Städten der damaligen UdSSR auf, u.a. in Moskau, Kiew, Riga, Vilnius, Baku, Kutajsi, Batumi, Tiflis.
- 1997 spielte sie an der Universität Hohenheim in Stuttgart die Werke von F. Schubert und F. Chopin.
- 2000 in Mailand (Italien) Internationaler Vokalistenwettbewerb Voce Lirice, musikalische Begleitung für den polnischen Tenor der Kammeroper - Tomasz Krzysica. Der Auftritt erwies sich als ein sehr großer Erfolg des Solisten, der den 1. Preis gewann.
Solistische Auftritte in Polen
- 1993 spielt sie ein Tripelkonzert mit Orchestra sowie das Werk "Phantasie" von L. van Beethoven.
- Doppelkonzert W.A. Mozart
- Konzert von G. Anthiel unter der Leitung von Joseph Herter (USA)
- 1995 spielt sie die wichtigsten Klavierpartien mit der Philharmonie Sinfonia Baltica
- Konzert "Gra" - F. Schuberts monographisches Konzert
- Konzert zum Jubiläum von Professor Stiller
- Jubiläumskonzert zum Feier des 30-jährigen Bestehens der Pädagogischen Hochschule in Słupsk
- Konzert der georgischen Klaviermusik
- 1998 Konzert für vier Hände zusammen mit dem deutschen Dirigenten und Pianisten Walter Pfohl. Sie spielt die Werke von M. Moszkowski und W. Gawrilin
- 2001 findet in Gdańsk das "KONCERT NADZWYCZAJNY" ("Außergewöhnliches Konzert") statt - Musikbegleitung für T. Krzysica.
- Sie tritt in Galakonzerten auf und leistet Musikbegleitung bei Künstlerverfahren
- Sie nimmt Radiosendungen für Kinder auf
- Als Musikbegleiterin und musikalische Beraterin arbeitet sie mit dem Männerchor "SYNTAGMA" zusammen
- Während der PAP-ART-Konzerte in Słupsk tritt sie als Solistin und Musikbegleiterin auf.
Preise
- 1985 Auszeichnung des Kulturministers Georgiens
- Gedenkmedaille und Preis des Präsidenten der Stadt Słupsk